16. Schaumburger Unternehmertag
am 3. März 2011


Am Donnerstag, 3. März 2011, trafen sich 116 Schaumburger Unternehmer und Unternehme-rinnen zum 16. Schaumburger Unternehmertag® im großen Ratskellersaal in Bückeburg.

Auf Einladung der Nienstädter Steuerberatersozietät Hitzemann & Kretschmer
stand die Ver-anstaltung in diesem Jahr ganz unter dem Zeichen des 30jährigen Praxisjubiläums. In seiner Begrüßungsrede zeichnete Steuerberater Hitzemann die Entwicklung des Steuerberaterberufs in den letzten 30 Jahren auf. Stand vor 30 Jahren noch die Deklarations- und Durchsetzungs-beratung im Vordergrund, so bilden die Schwerpunkte heute die Unternehmensberatung und die Unternehmensfinanzierung. Dabei ist aber auch die Durchsetzungsberatung ständig ange-stiegen. So seien im Jahr 2009 bei den deutschen Finanzämtern rd. 5 Mio. Einsprüche eingegangen, von denen immerhin 68,1 % erfolgreich waren. Daran wird deutlich, dass die Erfolgsaussichten bei einem Streit mit den Finanzbehörden durchaus lohnenswert sein kann und es zeige deutlich, dass jeder 2. Steuerbe¬scheid, der das Finanzamt verläßt, nicht richtig sein kann.



Gastredner war der Entert(r)ainer Alexander Munke, der mit seinem ThemaFühren-Fördern-Motivieren die Zuhörer begeisterte. Mitarbeiter führen heißt, sie zu fördern und erfolgreich zu machen. Die Teilnehmer lernten, Mitarbeitergespräche als Instrument zur Leistungssteigerung und zur Verbesserung des Betriebsklimas zu nutzen. Durch offene und faire Kommunikation werden die Unternehmer verstärkt in der Lage sein, Interesse zu wecken und eine Vertrauensbasis für die erfolgreiche Zusammenarbeit zu schaffen. Der positive Umgang mit den Mitarbeitern weckt die Bereitschaft, Verantwortung für das Erreichen der gemeinsamen Unternehmensziele zu übernehmen und neue Ideen mit einzubringen. Mit seinen bildlichen Vergleich der Adler- oder Huhn-Theorie zog er die Unternehmer in seinen Bann. Kurzweilig, mit musikalischen Einlagen begleitet, machte er anhand vieler praktischer Beispiele deutlich, wie Mitarbeiter positiv in Prozesse eingebunden werden können, wie mit positivem Umgang untereinander sog. „Abarbeiter“ zu „Mitarbeiter“ werden. Aber, so Alexander Munke, dies gilt auch für die Un¬ternehmer, ein sog. „Huhn-Unternehmer“ kann keine „Adler-Mitarbeiter“ beschäftigen. Der Adler steht für den positiven, aufmerksamen und mit Leichtigkeit arbeitenden Menschen, das Huhn für den ständig auf den Boden schauenden „Abarbeiter“. Es gelang dem Referenten immer wieder, dass sich Unternehmer in den Aussagen wiederfanden. Der während seiner Ausführungen immer wieder mit viel Beifall bedachte Alexander Munke, legte wieder und wieder den Finger in die Wunde ohne zu vergessen, eine Lösung anzubieten.
 
Und damit die Unternehmer diese Ausführungen nicht vergessen und aktiv an die Umsetzung gehen, erhielt jeder Gast einen „Adler“ geschenkt.
Beim anschließenden gemeinsamen Essen wurden die Ausführungen und Möglichkeiten der Umsetzung rege diskutiert. Motiviert von diesem Abend konnten die Unternehmer und Un-ternehmerinnen mit einer großen Anzahl von Ideen den Abend ausklingen lassen.